Blankenese, Wohnviertel am Elbufer in Hamburg, Deutschland
Blankenese ist ein Wohnviertel am Elbufer im Westen von Hamburg, das zur Verwaltungseinheit Altona gehört. Das hügelige Gelände ist durchzogen von schmalen Gassen und Treppenstraßen, die zwischen Villen aus der Gründerzeit und herrschaftlichen Häusern mit Blick auf den Fluss verlaufen.
Die Siedlung entstand ursprünglich als Fischerdorf und wuchs im 19. Jahrhundert, als wohlhabende Kaufleute und Kapitäne ihre Häuser auf den Hängen bauten. Nach der Eingemeindung in Altona im Jahr 1927 wurde das Viertel 1938 Teil von Hamburg und behielt seinen gehobenen Charakter bei.
Das Treppenviertel verdankt seinen Namen den mehr als 5000 Stufen, die durch das Villenviertel führen und früher den Fischerfamilien den Weg zum Ufer erleichterten. Heute nutzen Einheimische die verwinkelten Gänge als Abkürzung, während Besucher zwischen den alten Kapitänshäusern und den gepflegten Gärten an den Hängen spazieren.
Das Viertel lässt sich mit der S-Bahn vom Hamburger Zentrum erreichen, dazu verkehren Busse und Elbfähren ab dem Bahnhof. Die vielen Treppen machen das Gebiet für Kinderwagen und Rollstühle schwer zugänglich, festes Schuhwerk ist ratsam.
Vom 72 Meter hohen Süllberg aus sieht man Containerschiffe auf dem Elbufer und am gegenüberliegenden Ufer das Airbuswerk in Finkenwerder. An klaren Tagen reicht der Blick bis zu den Kirchtürmen der Innenstadt und den Hafenanlagen im Osten.
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