Poppenbüttel, Wohnviertel in Wandsbek, Hamburg, Deutschland.
Poppenbüttel ist ein Wohnviertel im Norden Hamburgs, das sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt und von Wohnhäusern geprägt ist. Die Obere Alster fließt durch das Gebiet und prägt das Landschaftsbild mit grünen Uferbereichen.
Poppenbüttel wurde 1336 gegründet, als ein Priester landwirtschaftliche Güter erwarb und damit die Besiedlung des Gebiets begann. Aus dieser frühen Agrarregion entwickelte sich später ein modernes Wohnviertel Hamburgs.
Das Gedenkstätte Plattenhaus erinnert an Häuser, die während des Zweiten Weltkriegs von jüdischen Frauen erbaut wurden und bewahrt diese Zeit für Besucher. Der Ort zeigt heute ein wichtiges Kapitel aus der Vergangenheit der Gegend.
Die S-Bahn-Station Poppenbüttel ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Endhaltestelle der S1-Linie, die gute Verbindungen ins Zentrum Hamburgs bietet. Besucher finden dort auch Bushaltestellen und können von dort aus das gesamte Viertel bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß erkunden.
Burg Henneberg wurde 1887 als Miniaturschloss errichtet und steht auf einem Hügel im Viertel, wo es heute als Kulturzentrum genutzt wird. Das ungewöhnliche Bauwerk ist ein seltenes Beispiel für die historischen Ambitionen der wohlhabenden Hamburger Bürger des 19. Jahrhunderts.
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