Helgoland, Archipel in der Nordsee, Deutschland
Helgoland ist ein Archipel in der Nordsee, etwa 70 Kilometer vom deutschen Festland entfernt, und besteht aus zwei Inseln mit rotem Sandsteinplateau und flacher Sanddüne. Das Haupteiland erhebt sich auf 56 Meter Höhe und zeigt steile Klippen, während die kleinere Nachbarinsel weite Strände bietet.
Bis 1890 gehörte der Archipel zu Großbritannien, dann wechselte er durch einen Gebietstausch zu Deutschland. Im 20. Jahrhundert erlebte die Inselgruppe Befestigungen, Zerstörungen und Wiederaufbau, bevor sie zur zivilen Nutzung zurückkehrte.
Die Bewohner pflegen hier den nordfriesischen Dialekt Halunder, der sich deutlich von den Festlandssprachen unterscheidet. Im Alltag begegnet man dieser alten Sprache auf Schildern, in Gesprächen auf den Gassen und bei öffentlichen Festen.
Auf dem Haupteiland fahren keine Autos, die Leute bewegen sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Tretrollern. Die beiden Inseln sind durch eine kurze Fährverbindung getrennt, die tagsüber mehrmals verkehrt.
Das Klima hier bleibt milder als auf dem Festland, Frost kommt selten vor und Schnee fast nie. Diese ozeanische Lage schafft Bedingungen, die eher an Westeuropa als an die deutsche Küste erinnern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.