Bergisch Gladbach, Stadtgemeinde im Rhein-Berg-Kreis, Deutschland.
Bergisch Gladbach ist eine große Kreisstadt im Rheinisch-Bergischen Kreis östlich von Köln, die sich über bewaldete Hügel und Täler des unteren Rheinlands erstreckt. Die Bebauung wechselt zwischen Wohnvierteln, Gewerbegebieten und Grünflächen, die von kleinen Bächen durchzogen werden.
Die Siedlung erhielt 1856 Stadtrechte und entwickelte sich aus mehreren Dörfern entlang des Flüsschens Strunde. Papiermühlen und später Maschinenbau prägten die Industrialisierung der Region im 19. Jahrhundert.
Der Name setzt sich aus dem historischen Territorium der Bergischen Grafen und dem Bach zusammen, der durch mehrere Kanäle floss. Heute leben Menschen verschiedener Konfessionen nebeneinander, wobei katholische Traditionen neben evangelischen Gemeinden und einem wachsenden Anteil konfessionsloser Einwohner bestehen.
Die Stadt eignet sich gut als Ausgangspunkt für Wanderungen in die bewaldeten Hügel ringsum oder für Ausflüge in das nahe Köln. Viele Wege führen durch ruhige Wohngebiete zu ländlichen Abschnitten mit alten Gehöften und Wiesen.
Zwei Wasserburgen aus dem Mittelalter stehen noch immer in den Ortsteilen Zwieffelstrunden und Blegge, umgeben von stillen Gräben. Im Stadtteil Paffrath überrascht eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die in einer ruhigen Ecke zwischen neueren Häusern eingefügt liegt.
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