Altenwerder, Containerterminal in Harburg, Deutschland
Altenwerder ist ein Hafenviertel in Hamburg, das von modernen Containerbrücken und Logistikhallen geprägt wird. Das Gebiet dient als Umschlagplatz für Schiffe am südlichen Ufer der Elbe und ist heute fast vollständig dem Hafen- und Industriiebetrieb gewidmet.
Das Gebiet entstand 1248 durch eine Flutkatastrophe, die es von benachbartem Land trennte. Seit etwa 1250 liegen erste schriftliche Nachweise vor, doch verwandelte sich die einstige Siedlung ab dem 20. Jahrhundert in einen modernen Hafen und Logistikbereich.
Die Gertrudkirche steht als Zeugnis der früheren Dorfgemeinschaft und wird heute noch zu Versammlungen genutzt. Sie bildet einen besonderen Bezug zu einer Zeit, in der hier Menschen lebten und arbeiteten, bevor die industrielle Entwicklung das Gesicht der Gegend vollständig veränderte.
Das Gelände ist industriell geprägt und wird von automatisierten Hafenanlagen und Frachtverkehr bestimmt. Besucher sollten beachten, dass das Gebiet in erster Linie für Betriebsabläufe ausgelegt ist und nur begrenzte öffentliche Zugänglichkeit hat.
Ein ehemaliges Dorf mit 2.500 Einwohnern wurde zum Hafen umgewandelt, sodass nur noch 4 Menschen dort leben und lediglich eine Kirche von einst erhalten blieb. Diese drastische Umwandlung macht das Gebiet zu einem besonderen Beispiel für die Prioritäten der modernen Hafenentwicklung.
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