Villingen-Schwenningen, Urbane Kreisstadt in der Schwarzwaldregion, Deutschland
Villingen-Schwenningen ist die größte Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis und erstreckt sich auf 704 Metern Höhe über zwei durch ein Plateau voneinander getrennte Bereiche. Die beiden Stadtkerne liegen mehrere Kilometer auseinander, sodass das Stadtgebiet weitläufig wirkt und verschiedene Landschaftsformen einschließt.
Die beiden Orte wurden 1972 zusammengelegt, obwohl sie zuvor jahrhundertelang eigenständig existierten und unterschiedliche Entwicklungen durchliefen. Villingen entstand als befestigte Siedlung im Mittelalter, während Schwenningen erst im 19. Jahrhundert durch die Uhrenindustrie wuchs.
Der Ursprung des Namens spiegelt die Zusammenlegung zweier Städte wider, die seit 1972 gemeinsam verwaltet werden und durch ihre separate Lage auf beiden Seiten eines Plateaus auch heute noch unterschiedliche Prägungen zeigen. Besucher bemerken oft die verschiedenen Stadtbilder, da Villingen mit seiner mittelalterlichen Struktur und Schwenningen mit seinem industriellen Erbe jeweils eigene Zentren und Märkte besitzen.
Die Stadt lässt sich mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen, da beide Stadtzentren über Buslinien miteinander verbunden sind. Für eine erste Orientierung empfiehlt es sich, jeweils ein Zentrum zu Fuß zu erkunden, bevor man zum anderen wechselt.
Die Neckarquelle entspringt in einem kleinen Park in Schwenningen und markiert den Beginn eines der längsten Flüsse Deutschlands. Im anderen Stadtteil fließt die Brigach vorbei, sodass ein einziges Stadtgebiet zwei verschiedene Flusssysteme beherbergt, die in entgegengesetzte Richtungen verlaufen.
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