Wertheim, Mittelalterliche Stadt am Zusammenfluss in Baden-Württemberg, Deutschland
Wertheim ist eine Stadt an der Mündung von Tauber und Main im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg. Steinbrücken verbinden die Stadtteile miteinander, während die Burgruine auf einem Hügel über den Flüssen und den mittelalterlichen Fachwerkhäusern thront.
Die Siedlung entstand zwischen dem 7. und 8. Jahrhundert an der Flussmündung und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt. Graf Eberhard erhielt 1363 das Münzrecht, was die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt weiter festigte.
Der Name stammt vom Ort an der Wertheimer Taubermündung, wo Händler ihre Waren sicher anlanden konnten. Besucher sehen heute noch die schmalen Gassen der Altstadt, in denen Handwerksbetriebe und kleine Läden das traditionelle Stadtbild lebendig halten.
Die Burgruine erreicht man in etwa 15 Minuten Fußweg bergauf vom Stadtzentrum aus, wobei der Weg durch enge Gassen und Treppen führt. Oben bietet ein Restaurant regionale Gerichte an und die offene Anlage kann bei Tageslicht betreten werden.
Metallplaketten an Hauswänden markieren historische Hochwasserstände, die zeigen, wie hoch das Wasser bei verschiedenen Überschwemmungen stieg. Der jüdische Friedhof aus dem Jahr 1406 zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland und bewahrt Grabsteine aus sechs Jahrhunderten.
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