Berghain, Techno-Club in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland
Berghain ist ein Club in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland, der in einem ehemaligen Heizkraftwerk der DDR untergebracht ist und dessen Betonwände sich über mehrere Etagen erstrecken. Die Stahlkonstruktion im Inneren reicht bis zu 18 Meter hoch und bildet mit den nackten Industrieoberflächen einen Raum, der an eine verlassene Fabrikhalle erinnert.
Als Ostgut 2004 schloss, eröffneten die Gründer im Dezember desselben Jahres einen neuen Ort in einer verlassenen Heizanlage aus dem Jahr 1953. Die Umwandlung des stillgelegten Gebäudes dauerte mehrere Monate, bevor die ersten Gäste eingelassen wurden.
Besucher bleiben oft über zwanzig Stunden im Innenraum und tanzen in einem Raum ohne Fenster, wo künstliches Licht die einzige Beleuchtung liefert. Das Fotografierverbot zwingt alle, ihre Handykameras am Eingang abzukleben, wodurch eine Atmosphäre entsteht, in der niemand sein Bild teilen oder dokumentieren kann.
Der Einlass beginnt Samstagabend und der Betrieb dauert bis Montagmorgen, wobei der Hauptraum Techno spielt und die obere Etage als Panorama Bar für House-Musik dient. Einige Besucher kommen früh am Sonntagmorgen, um die kürzere Warteschlange zu nutzen, während andere die Mitternachtsstunden bevorzugen.
Das Personal an der Tür entscheidet nach Kriterien, die nie öffentlich erklärt wurden, was oft zu langen Warteschlangen führt, in denen manche Menschen stundenlang stehen. Die Auswahl erfolgt ohne Erklärung, und abgelehnte Gäste erfahren nie den Grund, warum sie nicht hineinkamen.
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