Führerbunker, Bunker in Deutschland
Der Führerbunker war ein unterirdisches Schutzbauwerk mit zwei Ebenen und etwa 30 Räumen, das 1944 unter Albert Speers Leitung in Berlins Regierungsviertel entstand. Heute ist die Stätte vollständig verschwunden – sowjetische Truppen zerstörten die Eingänge 1947, und die Ostdeutschen Behörden räumten die Reste 1988 vollständig auf.
Der Bunker entstand 1944 als Reaktion auf die wachsende Luftbedrohung und sollte die Führung schützen. Er wurde zum Schauplatz der letzten Tage des Dritten Reiches, bevor sowjetische Truppen die Anlage nach dem Krieg zerstörten.
Die Gedenkstätte markiert einen Wendepunkt in der deutschen Geschichte und dient als Ort der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Informationstafeln erläutern die Geschehnisse der letzten Kriegstage und laden zur Reflexion über die Folgen von Diktatur und Krieg ein. Die bewusst unauffällige Gestaltung verhindert jede Form von Glorifizierung.
Das Gelände liegt in der Mitte Berlins zwischen Wilhelmstraße und In den Ministergärten und ist mit den U-Bahn-Linien U2 und U6 zur Station Mohrenstraße erreichbar. Eine Informationstafel mit historischen Fotos und einem Lageplan ist kostenfrei und rund um die Uhr zugänglich.
Goebbels und seine Frau töteten ihre sechs Kinder mit Zyankali im Bunker, bevor sie sich selbst das Leben nahmen. Die Leichen wurden von sowjetischen Soldaten mehrfach exhumiert und analysiert. Teile der Überreste befinden sich heute an unbekannten Orten, um Pilgerstätten zu verhindern.
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