Ullsteinhaus, Verlagsgebäude in Tempelhof, Deutschland.
Das Ullsteinhaus ist ein Verlagsgebäude in Tempelhof mit roter Backsteinstruktur über zwölf Geschosse verteilt. Die 77 Meter hohe Struktur zeigt geometrische Muster und horizontale Linien durchgehend entlang der Fassade.
Das Unternehmen Ullstein beauftragte 1927 den Architekten Eugen G. Schmohl mit dem Entwurf dieses Gebäudes als Hauptquartier. Die Fertigstellung markierte einen wichtigen Moment in der Entwicklung der modernen Backsteinarchitektur in Berlin.
Das Gebäude verkörpert die Ziegelexpressionismus-Bewegung der 1920er Jahre und zeigt den rohen Materialansatz, der die deutsche Architektur zwischen den Kriegen definierte. Die Fassade demonstriert, wie Backstein als Gestaltungsmaterial zur künstlerischen Ausdrucksform wurde.
Das Gebäude befindet sich an der Kreuzung von Mariendorfer Damm und Ullsteinstraße und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Die moderne Innenausstattung ermöglicht die Besichtigung, wobei Besucher die Architektur von außen und von bestimmten zugänglichen Innenbereichen aus erleben können.
Die Fassade zeigt aufwendig gearbeitete Reliefs und Ornamente, die die Fähigkeiten der Backsteinhandwerker jener Zeit demonstrieren. Diese dekorativen Elemente sind sorgfältig in die Struktur integriert und zeigen, wie präzise Backsteinarbeit erreicht werden konnte.
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