Stubenrauchbrücke, Zweistöckige Straßenbrücke in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland
Die Stubenrauchbrücke ist eine doppelstöckige Straßenbrücke in Berlin-Tempelhof-Schöneberg, die sich über etwa 700 Meter erstreckt und zwei separate Ebenen für den Fahrzeug- und Eisenbahnverkehr bietet. Die Konstruktion besteht aus einer Eisenfachwerkstruktur, die beide Verkehrsarten gleichzeitig ermöglicht.
Die Brücke wurde 1966 während Berlins Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet. Sie entstand als wichtige Verbindung zwischen den Ortsteilen Niederschöneweide und Oberschöneweide, um die wachsende Verkehrsbelastung in dieser Zeit zu bewältigen.
Die Brücke ist nach Ernst von Stubenrauch benannt, einem früheren Verwaltungsbeamten des Landkreises Teltow, der die Entwicklung der Region mitgestaltete. Der Name erinnert an die historischen Verbindungen zwischen dem Bezirk und seinen Führungspersönlichkeiten.
Der obere Fahrbahnbelag ist für Motorfahrzeuge reserviert und verfügt über entsprechende Fahrspuren für den täglichen Verkehr. Der untere Bereich wird vom Eisenbahnverkehr genutzt, was zu separaten Betriebsbereichen auf der Brücke führt.
Die Konstruktion weist drei ungleich lange Bögen auf, die es Flussschiffe ermöglichen, darunter zu fahren. Diese asymmetrische Gestaltung war eine ingenieurische Lösung, um die Schifffahrtserfordernisse mit den Transportbedürfnissen der Stadt in Einklang zu bringen.
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