Hochbunker Friedrich-Karl-Straße, M500-Bunker in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland.
Der Hochbunker Friedrich-Karl-Straße ist ein Schutzraum-Hochbau aus dem Zweiten Weltkrieg mit rechteckiger Form, 15 Metern Breite, 32 Metern Länge und 18 Metern Höhe. Die Wände werden von unten nach oben hin dünner, und das Gebäude besitzt zwei abgerundete Eingänge mit Kunststeineinfassungen sowie ein begehbares Dach.
Der Bau des Schutzraums begann nach den ersten Luftangriffen der Royal Air Force auf Berlin im August 1940 im Rahmen des Führerprogramms. Die Konstruktion folgte Plänen, die speziell für die Schutzung der Berliner Zivilbevölkerung während der Luftkriegsphase entwickelt wurden.
Das Gebäude dient heute als Ort für lokale Musiker, die in schalldichten Proberäumen ihre Kompositionen erarbeiten. Die Nutzung durch Künstler hat dem Bunker eine neue kulturelle Bedeutung gegeben, die über seine ursprüngliche Funktion hinausgeht.
Der Bunker befindet sich an der Friedrich-Karl-Straße 24 im Zentrum eines von Burgemeisterstraße, Werderstraße und Friedrich-Franz-Straße umschlossenen Häuserblocks. Das Gelände ist zu Fuß gut erreichbar und das begehbare Dach bietet einen freien Zugang zur Außenseite des Gebäudes.
Das Gebäude ist eine von nur wenigen M500-Konstruktionen in Berlin, einem speziellen Hochbunkertyp der Kriegszeit. Diese seltene Bauform macht es zu einem wichtigen Beispiel für die Luftschutzarchitektur der frühen 1940er Jahre.
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