Frankfurt Hauptbahnhof, Bahnhof im Stadtteil Gallus, Deutschland
Frankfurt Hbf ist ein zentraler Kopfbahnhof im Stadtteil Gallus, der als wichtiger Knotenpunkt für den Fern- und Regionalverkehr in Deutschland dient. Der Bahnhof verfügt über 25 Hauptgleise, die nebeneinander in einer geraden Linie verlaufen, und zeigt in seiner Gestaltung Elemente der Neorenaissance und des Neoklassizismus.
Die Architekten Hermann Eggert und Johann Wilhelm Schwedler vollendeten den Bau im Jahr 1888 und schufen damit einen der größten Kopfbahnhöfe Europas. Im Jahr 1924 folgten weitere Erweiterungen mit dem Bau zusätzlicher Außenhallen, die den wachsenden Verkehrsbedürfnissen der Stadt Rechnung trugen.
Die Bahnhofshalle öffnet sich mit großen Glasfenstern, die natürliches Licht über die Reisenden werfen und der Architektur ihre typische Leichtigkeit geben. An der Hauptfassade erinnern allegorische Figuren und eine zentrale Uhr an die Gestaltungsideale des späten 19. Jahrhunderts, die Technik und Repräsentation miteinander verbanden.
Der Bahnhof bietet Gepäckschließfächer, kostenloses WLAN und Mobilitätsdienste für Reisende mit eingeschränkter Beweglichkeit. Von hier aus erreichen Sie direkte Verbindungen in zahlreiche europäische Städte über verschiedene Eisenbahnnetze, darunter Hochgeschwindigkeitszüge und internationale Linien.
Mit rund 493.000 Fahrgästen täglich gehört dieser Bahnhof zu den drei am stärksten frequentierten Bahnhöfen außerhalb Japans. Der Andrang spiegelt die zentrale Rolle wider, die Frankfurt als Verkehrsknotenpunkt im europäischen Bahnnetz einnimmt.
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