Gutleutkirche, Moderne Kirche im Gutleutviertel, Frankfurt, Deutschland
Die Gutleutkirche ist ein modernes Kirchengebäude aus Beton in Frankfurt mit einem über 26 Meter hohen Glockenturm. Das Innere zeigt 28 kleine quadratische Buntglasfenster, die in fünf Reihen angeordnet sind und Licht in den Raum bringen.
Der Architekt Rudolf Schanty umwandelte 1958 ein früheres Pfarrhaus aus dem Jahr 1908 in diese Kirche. Die Umgestaltung entstand aus dem Wunsch, einen bestehenden Bau für neue religiöse Zwecke zu nutzen.
Der Name verweist auf das Gutleutviertel, wo die Kirche steht und dessen Bewohner sie nutzen. Die Gemeinde gestaltet den Raum für Gottesdienste und Treffen, was dem Gebäude eine unmittelbare Nähe zum Alltag der Nachbarschaft gibt.
Der Glockenturm dient als Orientierungspunkt im Viertel und ist von vielen Winkeln sichtbar. Ein Kaffeeraum und Gemeinschaftsbereich befinden sich auf der oberen Ebene und bieten Platz für Zusammenkünfte nach Gottesdiensten.
Die Gemeinde beschloss bewusst gegen einen repräsentativen Neubau und entschied sich stattdessen für die praktische Umnutzung des alten Pfarrhauses. Diese Entscheidung zeigt einen anderen Weg bei der Kirchenbaukultur, der Gebrauchsfähigkeit vor Pracht bevorzugt.
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