Museum Giersch der Goethe-Universität, Kunstmuseum in Museumsufer, Frankfurt, Deutschland
Museum Giersch ist ein Kunstmuseum in einer neoklassizistischen Villa von 1910 am Mainufer und zeigt regionale sowie zeitgenössische Kunstausstellungen. Das Gebäude besitzt mehrere Ausstellungsräume, die sich über verschiedene Ebenen verteilen und neben Gemälden auch Fotografien, Skulpturen und Architekturarbeiten präsentieren.
Das Gebäude entstand 1910 als Privatvilla und wurde später von der Holzmann-Unternehmensgruppe genutzt, bevor es 2000 zur Kunsthalle umgewandelt wurde. Diese Umwandlung machte aus dem Wohnhaus einen Ort, an dem Kunstausstellungen die räumliche Geschichte des Ortes bewahren.
Die Sammlung zeigt Werke aus der Region Rhein-Main und dokumentiert, wie lokale Künstler ihre Umgebung über Generationen hinweg gestaltet haben. Besucher finden sich in Räumen wieder, die diese künstlerische Verbindung zur Stadt und ihrer Geschichte unmittelbar zeigen.
Das Museum liegt am Schaumainkai 83 und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Treppen zwischen den Ausstellungsebenen eng sind und es für Menschen mit Mobilitätsproblemen schwierig sein kann, alle Bereiche zu erreichen.
Das Gebäude ist eine der wenigen erhaltenen Villen am Mainufer im Sachsenhausen-Viertel, wo sich heute viele Museen aneinanderreihen. Seine Private-Villa-Architektur unterscheidet sich deutlich von den modernen Museumsbauten in der Umgebung.
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