Gewerkschaftshaus, Bürogebäude im Gutleutviertel, Frankfurt, Deutschland
Das Gewerkschaftshaus ist ein neungeschossiges Bürogebäude mit T-förmigem Grundriss in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs. Die Stahlskelettbauweise mit ihrer rasterförmigen Fassade prägt bis heute das Erscheinungsbild der Gutleutviertel.
Das Gebäude wurde 1931 fertiggestellt und diente ursprünglich als Sitz für Gewerkschaftsorganisationen. Nach seiner Beschlagnahme durch das nationalsozialistische Regime 1933 wurde es 1946 wieder an Gewerkschaften zurückgegeben.
Das Gebäude trägt den Namen der Gewerkschaftsbewegung, der es von Anfang an gewidmet war. Heute können Besucher die klaren Linien und großzügigen Fenster sehen, die zeigen, wie modernistisches Denken in die Arbeitswelt der Zwischenkriegszeit Einzug hielt.
Das Gebäude liegt unweit des Hauptbahnhofs und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein Bürogebäude handelt und der Zugang möglicherweise begrenzt ist.
Bei seiner Fertigstellung war das Gebäude das zweithöchste Bürogebäude Frankfurts und nur das I.G. Farben Gebäude überragte es. Diese Position als modernstes Verwaltungsgebäude seiner Zeit unterstreicht seine Bedeutung in der Architekturgeschichte der Stadt.
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