Jüdisches Museum Frankfurt, Jüdisches Geschichtsmuseum in Frankfurt, Deutschland.
Das Jüdische Museum Frankfurt verteilt sich auf zwei historische Gebäude: das Museum Judengasse und das Rothschild-Palais im Zentrum der Stadt. Zusammen zeigen sie Ausstellungen zur jüdischen Geschichte, zu alltäglichen Gegenständen und zur Entwicklung der Gemeinschaft über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Das Museum wurde 1988 gegründet und markierte einen wichtigen Moment in der deutschen Gedenkkultur nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Sammlung dokumentiert die lange jüdische Präsenz in der Stadt seit dem 15. Jahrhundert und die Veränderungen, die sie erlebte.
Das Gebäude trägt den Namen Rothschild-Palais, benannt nach der berühmten Bankiersfamilie, die lange in Frankfurt lebte. Die Dauerausstellung zeigt religiöse Gegenstände, Kunstwerke und persönliche Objekte, die zeigen, wie jüdisches Leben in der Stadt geprägt war.
Das Museum hat eine Bibliothek und Archive, in denen Besucher tiefer in Themen einsteigen können, sowie ein Café mit koscheren und veganen Speisen. Es ist sinnvoll, mehrere Stunden für beide Standorte einzuplanen, da sie zu Fuß erreichbar sind, aber separate Ausstellungen zeigen.
Bei Ausgrabungen wurden 1987 die Grundmauern von 19 Häusern freigelegt, die zur Gründung des Museum Judengasse führten. Diese archäologischen Funde erlauben Besuchern, die Überreste der ersten jüdischen Siedlung Europas aus dem 15. Jahrhundert selbst zu sehen.
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