Oper Frankfurt, Opernhaus in Frankfurt, Deutschland.
Die Oper Frankfurt ist ein Opernhaus und eine Opernkompanie in Frankfurt am Main, untergebracht in einem modernistischen Gebäude aus den frühen 1950er Jahren mit glatten Betonlinien und großen Fenstern. Der Hauptsaal bietet Platz für rund 1.350 Zuschauer und verfügt über eine große Bühne mit technischen Einrichtungen, die komplexe Bühnenbilder und schnelle Umbauten ermöglichen.
Der Wiederaufbau begann 1949, nachdem der alte Bau von 1880 während des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war, und das neue Haus öffnete im Oktober 1951. Die nüchterne moderne Architektur stand für den Willen der Stadt, nach den Kriegsjahren kulturelles Leben wiederherzustellen und zugleich einen klaren Bruch mit der Vergangenheit zu markieren.
Das Ensemble tritt in etwa 280 Vorstellungen pro Spielzeit auf und reicht von Barock über Mozart bis hin zu zeitgenössischen Uraufführungen, die oft experimentelle Inszenierungen mit modernen Bühnenbildern kombinieren. Viele Sänger bleiben mehrere Jahre im Ensemble und entwickeln ein Repertoire, das sie regelmäßig vor Frankfurter Publikum wiederholen.
Besucher erreichen das Haus mit der U-Bahn oder Straßenbahn und finden in der Nähe mehrere Haltestellen, von denen aus man wenige Gehminuten bis zum Eingang hat. Führungen sind in verschiedenen Sprachen buchbar und zeigen die Zuschauerräume sowie Bereiche hinter der Bühne, wobei die Verfügbarkeit je nach Probenplan schwanken kann.
Die Bühnentechnik umfasst eine Drehbühne und hydraulische Hubvorrichtungen, die es ermöglichen, innerhalb weniger Stunden zwischen unterschiedlichen Inszenierungen zu wechseln. An manchen Abenden folgen im selben Haus Vorstellungen verschiedener Opern unmittelbar aufeinander, was einen dichten Spielplan ohne längere Umbaupausen erlaubt.
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