Wallanlage, Mittelalterliche Befestigungsanlage in Frankfurt, Deutschland
Die Wallanlage ist ein ringförmiger Grüngürtel, der Frankfurts Innenstadt umschließt und sich aus sieben benannten Abschnitten zusammensetzt. Der Weg folgt dem Verlauf der ehemaligen Stadtmauer und verbindet verschiedene Parks und Grünflächen miteinander.
Die Wallanlage entstand aus Befestigungsmauern, die Frankfurt nach 1333 beim Ausbau seiner Grenzen errichtete. Im frühen 19. Jahrhundert wurden diese militärischen Anlagen in eine öffentliche Grünfläche umgewandelt, was einen neuen Ansatz in der Stadtentwicklung zeigte.
Der Name der sieben Abschnitte erinnert an die früheren Stadttore, durch die Menschen und Waren einst die Stadt erreichten. Heute nutzen Bewohner und Besucher diese grüne Verbindung als Ort zum Spazieren, Entspannen und für alltägliche Begegnungen.
Der Weg ist leicht zugänglich und hat mehrere Ein- und Ausgänge, sodass Besucher jeden Teil auswählen können, ohne die vollständige Strecke gehen zu müssen. Es empfiehlt sich, bei Tageslicht zu erkunden, da der Ort in der Dämmerung weniger übersichtlich ist.
Ein wenig bekannter Fund sind die verschiedenen Kunstwerke, die entlang der Route verteilt sind, wie das Heine-Denkmal von Georg Kolbe und historische Brunnen aus verschiedenen Epochen. Viele Besucher gehen vorbei, ohne diese kulturellen Details zu bemerken, die die Geschichte der Stadt erzählen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.