Willy-Brandt-Platz, Frankfurt, Öffentlicher Platz im Bankenviertel, Deutschland
Der Willy-Brandt-Platz ist ein öffentlicher Platz im Finanzviertel Frankfurts mit einer zentralen Kreisstruktur und zeitgenössischen Kunstinstallationen rundum. Der Raum wird von Glasbauten des Bankviertels begrenzt und beherbergt die Städtischen Bühnen mit mehreren Theatersälen unterschiedlicher Größe.
Der Platz entstand durch Umgestaltungen des Stadtzentrums und ist heute Standort der Märchenbrunnen, eines Brunnendenkmals von 1910 mit rekonstruierten Bronzefiguren von 2006. Das ursprüngliche Brunnenwerk verlor seine metallenen Figuren im Zweiten Weltkrieg, wurde dann später teilweise wiederhergestellt.
Die Städtischen Bühnen prägen das Platzgelände mit ihrer Rolle als Veranstaltungsort für Theater und Opernaufführungen, die Besucher täglich anziehen. Das Publikum bewegt sich zwischen modernen Glastürmen und klassischen Fassaden, was den Ort zu einem sozialen Treffpunkt für Kultur schaffende und Kulturgenießer macht.
Der Platz ist leicht von den Haupttransportknoten zu Fuß erreichbar und verbindet mehrere beliebte Ziele innerhalb kurzer Gehzeit miteinander. Besucher sollten die Wege zwischen den Theatersälen und dem zentralen Brunnenbereich erkunden, um den Gesamteindruck des Ortes zu erfassen.
Die Märchenbrunnen ist weniger bekannt für ihre historische Bedeutung als Kunstwerk denn für ihre Verbindung zu lokalen Märchentexten. Die rekonstruierten Bronzefiguren erzählen Geschichten aus klassischen deutschen Märchensammlungen, die viele Besucher erst vor Ort entdecken.
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