Frankfurter Märchenbrunnen, Jugendstilbrunnen in Untermainanlage, Deutschland
Der Frankfurter Märchenbrunnen ist ein Kunstbrunnen in der Untermainanlage, der eine weiße Marmornymphe mit Bronze-Tierfiguren wie Fischen und Eidechsen kombiniert. Das Bauwerk erhebt sich etwa acht Meter in die Höhe und zeigt handwerkliche Details aus der Zeit seiner Entstehung.
Das Werk entstand 1910 durch die Finanzierung eines Frankfurter Kunstmäzens und wurde als öffentliches Kunstwerk in der Nähe des Schauspielhauses errichtet. Nach Zerstörungen während des Krieges wurden die Bronzefiguren in den 2000er Jahren rekonstruiert.
Die zentrale Nymphenfigur basiert auf einer jungen Frau aus Frankfurts Vergangenheit und steht als Symbol für die lokale Geschichte der Stadt. Besucher können beim Betrachten der Skulpturen die enge Verbindung zwischen Kunstwerk und städtischer Identität spüren.
Das Denkmal steht in der Nähe des Willy-Brandt-Platzes und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto erreichbar. Der Zugang ist ganzjährig möglich und die Umgebung lädt zu einem Spaziergang durch die Parkanlage ein.
Die Bronzefiguren wurden nach ihrer Zerstörung von nordkoreanischen Künstlern anhand von historischen Fotografien aus den 1920er Jahren wiederhergestellt. Diese unerwartete internationale Zusammenarbeit brachte das Kunstwerk in eine völlig neue Epoche zurück.
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