Palast der Republik, Parlamentsgebäude in Deutschland
Der Palast der Republik war ein modernes Gebäude mit bronzegetönten Fenstern und weißem Marmor im Zentrum von Berlin-Mitte. Das Bauwerk mit seinen ausgedehnten Fassaden war darauf ausgerichtet, sowohl als Regierungsgebäude als auch als Versammlungs- und Kulturort zu funktionieren.
Der Bau entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde im April 1976 eröffnet, etwa 1000 Tage nach Baubeginn. Die Schließung 1990 war das Ende seiner Nutzung, bevor der Abriss 2006 den Weg für die Rekonstruktion des historischen Berliner Stadtschlosses freimachte.
Der Name Palast bezog sich auf die königliche Geschichte der Gebäude, die vorher an diesem Ort standen, obwohl das Bauwerk für politische Versammlungen und Freizeitaktivitäten genutzt wurde. Besucher erinnern sich an die zahlreichen runden Leuchten im großen Foyer und die bequemen Ledersofas, auf denen sich Menschen trafen und unterhielten.
Das Gebäude existiert nicht mehr, aber eine Linie auf dem Boden zeigt, wo es einst stand. In einem nahegelegenen Museum können Besucher ein großes Modell und einige original erhaltene Teile sehen.
Im Inneren gab es neben den offiziellen Räumen auch eine Bowlingbahn und eine Diskothek, was es für Besucher zu einem vielseitigen Ort machte. Während der politischen Sitzungen waren geheime Abhörräume aktiv, die die Geschehnisse überwachten.
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