Zentraler Gefechtsstand 14, Militärischer Kommandoposten aus dem Kalten Krieg in Fürstenwalde/Spree, Deutschland
Der Zentraler Gefechtsstand 14 ist ein befestigter Militärbunker in Fürstenwalde/Spree mit mehreren unterirdischen Ebenen. Die Anlage enthält Kommunikationsausrüstung, Schalträume und Koordinationsstationen, die für die Überwachung des Luftraums ausgelegt waren.
Die Anlage wurde 1957 gegründet und diente der ostdeutschen Luftwaffe als zentraler Einsatzstand bis 1994. Nach der Wiedervereinigung 1990 ging sie in die Kontrolle der Bundeswehr über und behielt ihre Aufgaben bei.
Dieser Ort zeigt, wie die Luftwaffe der DDR ihre Einsätze koordinierte und spiegelt die militärische Ordnung des Warschauer Pakts wider. Die Räume und ihre Ausstattung lassen erkennen, welche Techniken und Verfahren für die Luftverteidigung verwendet wurden.
Der Zugang erfolgt über eine schmale Treppe in die unterirdischen Räume, wobei Lampen und Leitern Hindernisse darstellen können. Die enge Bauweise und geringe Belüftung erfordern, dass Besucher mobil und rücksichtsvoll sind.
Das Bunkerwerk ist eines der wenigen noch erhaltenen Luftverteidigungszentren aus der Zeit der deutschen Teilung, das Einsicht in hochrangige Militärtechniken der DDR bietet. Die Originaltechnik und Möblierung ermöglichen es Besuchern, den alltäglichen Betrieb einer solchen Kommandozentrale nachzuvollziehen.
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