Kartause Freiburg, Mittelalterliches Kartäuserkloster in Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Die Kartause Freiburg ist ein ehemaliges Kartäuserkloster in Freiburg im Breisgau mit Gebäuden aus Stein, die gotische Merkmale wie Rippengewölbe und Strebebögen aufweisen. Die Anlage befindet sich in der Nähe des Mussbaches und wird heute von der Robert Bosch United World College genutzt, wobei historische Strukturen erhalten bleiben.
Der Ritter und Bürgermeister Johannes Schnewlin gründete das Kloster 1346 und begann mit zwei Zellen, die durch weitere Stiftungen auf zwölf erweitert wurden. Zwischen 1753 und 1756 wurde ein Barockinnenhof hinzugefügt, der neue Räume für Prälaten und Gäste schuf.
Die Kartause war ein wichtiger Ort für religiöse Gelehrsamkeit und zog durch ihre Bibliothek gelehrte Besucher an. Der Name der Anlage bezieht sich auf die kartäusischen Mönche, die hier nach ihrer strengen Ordensregel lebten und arbeiteten.
Das ehemalige Klostergelande ist heute nicht vollstandig offentlich zugänglich, da es von der Robert Bosch United World College genutzt wird, aber außere historische Strukturen können von außen betrachtet werden. Besucher sollten sich vorab informieren, ob Führungen oder spezielle Besichtigungen verfügbar sind.
Das Kloster war ein wichtiger Ort für die Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg, wobei die Mönche Gelehrte unterstützten und ihre Bibliothek durch Spenden aufbauten. Diese Verbindung machte es zu einem Zentrum, das religiöses Leben mit akademischem Denken verband.
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