Margarethenhöhe, Gartenstadt in Essen, Deutschland.
Margarethenhöhe ist ein Arbeiterwohnquartier in Essen mit Häusern aus Backstein, geschwungenen Giebeln und Erkern, die sich über baumbestandene Straßen verteilen. Die Gebäude stehen auf Natursteinsockeln und zeigen trotz ihrer Ähnlichkeit individuelle Unterschiede in der Gestaltung.
Das Viertel entstand 1906 als Modellsiedlung, die von Margarethe Krupp für Arbeiter gegründet wurde und Prinzipien der deutschen Gartenstadtbewegung verkörpert. Diese Bewegung prägte das städtische Bauen und hinterließ ein Beispiel für sozial ausgerichtetes Wohnen.
Das Viertel trägt den Namen seiner Gründerin Margarethe Krupp und zeigt heute noch die Wohnkultur der Arbeiter von damals durch ausgewählte Häuser mit originaler Ausstattung. Die Nachbarschaften entlang der grünen Straßen bewahren diese Erinnerung in ihrem alltäglichen Gebrauch der Räume.
Besucher können sich mit Führer bei der Bürgerschaft Essen-Margarethenhöhe anmelden, die Touren ab Am Brückerkopf an der Ecke Steile Straße anbietet. Das Gebiet ist leicht zu Fuß zu erkunden und der Zugang ist unkompliziert.
Obwohl alle Häuser nach ähnlichen Grundsätzen entworfen wurden, unterscheiden sie sich durch spezielle Designelemente und Materialien, sodass kaum zwei Gebäude gleich sind. Diese absichtliche Vielfalt innerhalb der Einheitlichkeit macht die Siedlung zu einem besonderen Beispiel für bewusste Stadtplanung.
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