Künstlerkolonie Worpswede, Künstlerkolonie in Worpswede, Deutschland.
Die Künstlerkolonie Worpswede ist eine Gemeinschaft von Kunstschaffenden in einem Dorf mit Hügeln und Mooren in der Nähe von Bremen. Im Ort verteilen sich umgebaute Bauernhäuser und neue Ateliergebäude, in denen Kunsthandwerkende arbeiten, außerdem gibt es mehrere Galerien und Kunstmuseen zur Besichtigung.
Die Künstlerkolonie entstand 1889, als drei Maler aus Düsseldorf sich hier niederließen, fasziniert von der Landschaft und dem besonderen Licht der Region. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wuchs die Gemeinschaft und entwickelte sich zu einem Zentrum der Kunstbewegung in Nordwesteuropa.
Die Künstlerkolonie ist eng mit der Kunstbewegung der Romantik verbunden und zieht Maler an, die sich für die norddeutsche Landschaft interessieren. Heute wird dieses künstlerische Erbe durch regelmäßige Ausstellungen und Veranstaltungen lebendig gehalten, die das Dorf zu einem lebendigen Zentrum für Kunstschaffende machen.
Das Gelände ist zu Fuß erkundbar, und Wege verbinden die verschiedenen Ateliers, Galerien und Museen miteinander. Man sollte bequeme Schuhe tragen und mit wechselndem Wetter rechnen, da das Gebiet offen und hügelig ist.
Die Kolonie hat ihre ursprüngliche Bedeutung bewahrt und beherbergt heute etwa 130 aktive Kunstschaffende, die in umgebauten Bauernhöfen und modernen Ateliergebäuden leben und arbeiten. Diese ungewöhnlich hohe Konzentration von arbeitenden Künstlern macht den Ort zu einem lebendigen Kunstzentrum geblieben, das seine Ursprünge nicht nur bewahrt, sondern aktiv lebt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.