Jungfernbrücke, Fußgängerbrücke in Berlin-Mitte, Deutschland.
Die Jungfernbrücke ist eine eiserne Fußgängerbrücke, die den Kupfergraben über eine Strecke von etwa 28 Metern überquert und die Friedrichsgracht mit der Oberwasserstraße verbindet. Das Bauwerk besteht aus einer dreifelderigen Konstruktion mit zwei Pfeilern im Wasser, die das längste Feld von etwa neun Metern spannen.
Das Bauwerk wurde 1798 errichtet und ist damit Berlins älteste noch vorhandene Brücke an dieser Stelle, nachdem neun frühere Brücken hier gestanden hatten. Die Struktur zeigt die Konstruktionsmethoden der Basculebauweise aus der späten Aufklärungszeit.
Die Brücke trägt den Namen Jungfernbrücke, der auf ihre Lage zwischen zwei historischen Stadtteilen verweist. Besucher können heute noch die funktionale Eleganz der Konstruktion erleben, die das Alltagsleben der Berliner über zwei Jahrhunderte hinweg geprägt hat.
Der etwa 4,5 Meter breite Fußweg bietet ausreichend Platz für Fußgänger, während die Durchfahrtshöhe von etwa 4,5 Metern Booten auf der Wasserstraße Passage ermöglicht. Besucher sollten beachten, dass das Bauwerk im dichten Zentrum liegt und die umliegenden Straßen eng sind.
Das Bauwerk nutzt eine Basculekonstruktion, die es ermöglicht, dass die Brücke hochgeklappt werden kann, um größeren Schiffen die Durchfahrt zu gestatten. Diese Mechanik ist heute noch funktionsfähig, obwohl sie selten benutzt wird.
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