Nördlingen, Mittelalterliche Stadtmauer in Donau-Ries, Deutschland
Nördlingen ist eine von einer kreisrunden Mauer umgebene Stadt im Landkreis Donau-Ries in Bayern. Innerhalb der Befestigung erstrecken sich enge Gassen mit Fachwerkhäusern, während fünf Tortürme den Zugang zur Altstadt ermöglichen.
Die Ansiedlung wurde erstmals im Jahr 898 erwähnt und erhielt 1215 den Status einer Reichsstadt. Im Mittelalter entwickelte sie sich zu einem wichtigen Handelsplatz an der Kreuzung mehrerer Fernstraßen.
Die Stadtmauer lädt zu einem vollständigen Rundgang ein, bei dem Besucher durch überdachte Wehrgänge gehen und von verschiedenen Türmen auf die Altstadt blicken können. An Markttagen versammeln sich Einheimische auf dem zentralen Platz, wo Händler regionale Produkte vor der Kulisse historischer Fassaden verkaufen.
Ein Spaziergang auf der Stadtmauer bietet Orientierung und dauert etwa eine halbe Stunde für den gesamten Rundgang. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in wenigen Minuten Abstand voneinander liegen.
Die gesamte Altstadt befindet sich im Inneren eines vor 15 Millionen Jahren entstandenen Meteoritenkraters, dessen Aufprall mikroskopisch kleine Diamanten im Gestein erzeugte. Diese winzigen Kristalle sind noch heute in vielen Mauern und Türmen der Befestigungsanlage vorhanden.
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