Apolda, Kreisstadt im Weimarer Land, Deutschland
Apolda ist eine Kreisstadt im Weimarer Land in Thüringen und liegt auf etwa 205 Metern Höhe im mittleren Teil des Bundeslandes. Die Siedlung erstreckt sich über rund 46 Quadratkilometer und zählt knapp 23000 Einwohner in mehreren Ortsteilen entlang sanfter Hügel und kleiner Täler.
Bis 1922 gehörte der Ort zum Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und wechselte dann in die neuen thüringischen Verwaltungsstrukturen. 1952 teilten die DDR-Behörden das Gebiet zwischen den neuen Kreisen Weimar und Apolda auf, was erst nach der Wende rückgängig gemacht wurde.
Der Ortsname könnte auf Wörter für Apfelbaum zurückgehen, was sich heute im Wappen mit drei Äpfeln zeigt. Wer durch das Zentrum läuft, sieht diese Symbole oft an Gebäuden und Schildern und erkennt die Verbindung zwischen Name und früher örtlicher Tradition.
Von Erfurt sind es rund 33 Kilometer nach Westen, und Berlin liegt ungefähr 213 Kilometer nordöstlich. Mehrere Buslinien verbinden die Ortsteile und Schulen miteinander, sodass sich Besucher leicht zwischen den Wohnvierteln und dem Zentrum bewegen können.
Das Wappen zeigt neben den drei Äpfeln das Mainzer Rad und einen Löwen, der auf die alte Herrschaft von Sachsen-Weimar-Eisenach verweist. Diese Kombination ungewöhnlicher Symbole auf kleinem Raum erzählt von mehreren historischen Einflüssen, die sich hier kreuzten und bis heute sichtbar bleiben.
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