Prager-Haus Apolda, Kulturdenkmal in Apolda, Deutschland.
Das Prager-Haus steht in einer engen Gasse namens Pragergasse und ist ein Gebäude aus der Zeit, als jüdische Familien in dieser Stadt lebten. Eine Gedenktafel von 1988 an der Fassade erinnert an die Geschichte der Familie und des Hauses.
Bernhard Prager und seine Familie bewohnten dieses Haus, bevor sie 1938 oder später deportiert wurden. Das Haus wurde später zum Symbol des Gedenkens an die deportierte jüdische Bevölkerung der Stadt.
Das Haus ist heute ein Gedenkort, der an die jüdische Gemeinde von Apolda erinnert. Besucher können hier die Geschichte der Familie und ihrer Nachbarn kennenlernen und verstehen, wie sie in dieser Stadt gelebt haben.
Das Haus liegt im Zentrum von Apolda und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten Zeit mitbringen, um die Ausstellungen und Informationen rund um das Gebäude und die Gasse zu erkunden.
Metallerne Gedenksteine, sogenannte Stolpersteine, wurden 2008 in der Nähe des Hauses verlegt und markieren die jüdischen Einwohner, die dort lebten. Diese kleinen Platten sind Teil einer internationalen Kunstaktion, die an deportierte Menschen erinnert.
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