Bernauer Straße, Gedenkstraße in Mitte und Pankow, Deutschland
Die Bernauer Straße verläuft vom Mauerpark in Prenzlauer Berg zum Nordbahnhof und zeigt auf ihrem Weg Abschnitte der original erhaltenen Mauer. Die Umgebung besteht aus Wohngebäuden, Gedenkstätten und einem Dokumentationszentrum, das die Ereignisse von 1961 und die Jahre danach dokumentiert.
1961 markierte den Beginn der Teilung, als die südliche Seite unter sowjetische Kontrolle fiel und Bewohner evakuiert wurden. Die folgenden 28 Jahre prägten das Aussehen der Straße, bis der Mauersturz 1989 die Wiederverbindung ermöglichte.
Die Straße ist heute ein Ort der Erinnerung, wo die Geschichte des geteilten Deutschlands im Alltag spürbar wird. Besucher sehen hier, wie Menschen auf beiden Seiten der Mauer lebten und wie nah beieinander Familien trotz der Trennung waren.
Die Straße ist kostenfrei zugänglich und kann zu Fuß erkundet werden, wobei man die erhaltenen Mauerabschnitte und Informationstafeln unterwegs sieht. Mehrere U-Bahn- und S-Bahn-Haltestellen in der Nähe machen die Anreise einfach aus allen Berliner Bezirken.
Ida Siekmann sprang am 22. August 1961 aus ihrem Fenster und wurde zum ersten bekannten Todesopfer an der Mauer. Ihr Gedenken steht heute für all jene, die beim Fluchtversuch starben oder bei der Teilung getrennt wurden.
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