Seerhein, Flussabschnitt zwischen Ober- und Untersee in Baden-Württemberg und Thurgau, Deutschland und Schweiz
Der Seerhein ist ein Flussabschnitt, der den Obersee mit dem Untersee verbindet und sich über etwa 4 Kilometer erstreckt. Das Wasser zeigt einen subtilen Höhenunterschied zwischen den beiden Seen, was die Strömung bestimmt.
Der Fluss markierte während der Römischen Kaiserzeit die nördliche Grenze und wurde später zu einer Scheidelinie zwischen verschiedenen Herrschaftsgebieten. Diese Funktion als Grenzlinie prägte die Entwicklung der Region über Jahrhunderte hinweg.
Die drei Brücken im oberen Abschnitt verbinden deutsche und schweizer Gemeinden miteinander. Sie ermöglichen den täglichen Austausch zwischen Menschen auf beiden Seiten der Grenze.
Regelmäßige Schifffahrtsverbindungen der Schweizer Schifffahrtsgesellschaft bieten eine bequeme Möglichkeit, verschiedene Punkte entlang des Flusses zu erreichen. Die beste Zeit zum Besuchen ist von Mai bis September, wenn das Wetter mild ist und die Schiffe häufiger fahren.
Im Februar 1549 führte eine ungewöhnliche Wetterlage zu stehenden Wellen, die den Fluss rückwärts fließend erscheinen ließen. Dieses seltene Phänomen wurde damals als Wunder des Wassers von Konstanz bekannt.
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