Hilter am Teutoburger Wald, Gemeinde in Landkreises Osnabrück in Niedersachsen
Hilter ist eine kleine Gemeinde in der hügeligen Waldregion des Teutoburger Waldes in Niedersachsen und gehört zum Landkreis Osnabrück. Das Gebiet wird geprägt durch ausgedehnte Waldlandschaften, sanfte Hügel und verstreute Häuser mit Gärten, die auf den ländlichen Charakter hindeuten.
Hilter wurde erstmals 1144 in Dokumenten erwähnt und entwickelte sich ursprünglich als bischöfliche Landschaft mit kleinen Dörfern, die vom Ackerbau lebten. Im 19. Jahrhundert begann der Bergbau auf das gelbe Mineral Ocker, das zur Farbherstellung verwendet wurde, und prägte das Gebiet bis etwa 1900.
Der Name Hilters könnte von alten Siedlungen stammen, die sich hier in den Hügeln des Teutoburger Waldes niedergelassen haben. Die Menschen heute pflegen ihre Verbindung zur Natur durch regelmäßige Wanderungen und Radfahrten in den umliegenden Wäldern, was das ländliche Selbstverständnis der Gemeinde widerspiegelt.
Der Ort ist am besten mit dem Auto zu erreichen und hat gute Straßenverbindungen zu nahegelegenen Städten wie Osnabrück. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind begrenzt, aber Zugverbindungen zum Osnabrücker Hauptbahnhof sind etwa 20 Minuten entfernt und ermöglichen Tagesausflüge zu größeren Zentren.
Ein großes Margarine- und Ölverarbeitungswerk prägt seit über 100 Jahren die lokale Wirtschaft und beschäftigt viele Bewohner. Dieses Werk ist einer der größten Arbeitgeber der Region und zeigt, wie traditionelle Landwirtschaft sich zu modernen Lebensmittelproduktion entwickelt hat.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.