Rummelsburg, Industriebezirk in Lichtenberg, Deutschland
Rummelsburg ist ein Stadtbezirk in Lichtenberg, der sich zwischen der Bahnringanlage beim Ostkreuz und der Blockdammweg erstreckt. Die Gegend grenzt an die Spree und den Rummelsburger See und liegt etwa 40 Meter über dem Meeresspiegel.
Die Siedlung entstand 1669 aus einer Ziegelfabrik, die später vom Weinhändler Johann Jakob Rummel gekauft wurde, der ein Gasthaus gründete. Sein Name prägt das Gebiet bis heute und verbindet es mit dessen frühen Tagen als Handelsplatz.
Das Gelände zeigt heute Spuren seiner wechselvollen Vergangenheit, da historische Gebäude neben modernen Wohnkomplexen stehen. Besucher können die Umwandlung von Industrie zu Wohnraum an der Architektur ablesen, die verschiedene Epochen widerspiegelt.
Das Viertel ist über die S-Bahnhof Rummelsburg sowie mit Straßenbahn 21 und den Bussen 194, 240, N40 und N94 erreichbar. Der Bahnhof verfügt über Aufzüge und Fahrkartenschalter für eine bequeme Ankunft.
Das Kraftwerk Klingenberg, das 1925 eröffnet wurde, versorgt die Stadt bis heute mit großen Mengen Strom und Wärme. Der industrielle Ursprung des Viertels ist damit immer noch sichtbar und prägt seinen Charakter.
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