Frankfurter Tor, Kulturerbe-Platz in Friedrichshain, Deutschland
Das Frankfurter Tor ist ein Platz mit zwei hohen Wohntürmen in Friedrichshain, einem Stadtteil im Osten Berlins, der an einer breiten Kreuzung zwischen Karl-Marx-Allee und Warschauer Straße liegt. Die acht Stockwerke hohen Gebäude stehen einander gegenüber und rahmen die Straße wie ein Tor, das den Verkehr in mehrere Richtungen lenkt.
Ein hölzernes Stadttor aus dem Jahr 1716 stand einst weiter westlich an dieser Ausfallstraße und wurde im 19. Jahrhundert abgerissen. Der heutige Platz erhielt seinen Namen 1957, als die Stalinallee mit monumentalen Bauten erweitert wurde.
Die beiden Türme bilden ein symmetrisches Tor am Beginn der früheren Stalinallee und sollten den Eingang zur sozialistischen Wohnstadt markieren. Ihre Kuppeln aus Kupfer glänzen bei Sonnenlicht und ziehen noch heute Blicke auf sich, wenn man von Westen in die Allee einfährt.
Die U-Bahn-Linie U5 und die Straßenbahnlinien M10 und 21 halten direkt am Platz und verbinden ihn mit dem Alexanderplatz und anderen Teilen der Stadt. Die breiten Gehwege rund um die Kreuzung sind gut zugänglich, aber der Verkehr ist oft stark.
Die ursprüngliche Holzpforte aus dem 18. Jahrhundert befand sich rund 800 Meter weiter westlich, bevor sie verschwand. Der heutige Platz trägt den alten Namen, obwohl er niemals den ursprünglichen Standort des historischen Tores markierte.
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