Galiläakirche, Neugotische Kirche in Friedrichshain, Deutschland.
Die Galiläakirche ist ein Kirchengebäude im neugotischen Stil, das sich durch eine asymmetrische Fassade mit dekorativen Backsteinmustern auszeichnet. Das Innere hat einen rechteckigen Grundriss mit Seitengalerien und bewahrt eine originale Kassettendecke mit gebrochenen Mustern.
Die Kirche wurde zwischen 1909 und 1910 erbaut, als die Gemeinde schnell wuchs und neue Gotteshäuser benötigte. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude Bombenschäden, wurde aber später restauriert und überstand die Zeit.
Das Gebäude beherbergt heute eine Dauerausstellung zum Widerstand Jugendlicher in der DDR und zeigt damit seine Wandlung von einem Ort des Glaubens zu einem Ort der historischen Erinnerung. Die Ausstellung erzählt von Menschen, die hier gegen das System aufbegehrten und macht die Kirche zu einem Ort der Auseinandersetzung mit dieser Zeit.
Das Gebäude liegt an der Rigaer Straße 9 und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die U-Bahn-Linie U5 hält in der Nähe, ebenso wie mehrere Straßenbahnlinien, die Besucher direkt dorthin bringen.
Das Innere bewahrt sein ursprüngliches Gestaltungsprogramm aus Wiesbaden mit einer charakteristischen gebrochenen Kassettendecke. Dieses Designelement ist selten und macht das Kircheninnere zu etwas Besonderem, das Besucher heute noch sehen können.
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