Samariterkirche, Protestantische Kirche in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland.
Die Samariterkirche ist ein protestantisches Gotteshaus im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg mit charakteristischen Merkmalen der Neoromantik. Das Äußere besticht durch verzierte Giebelpfeiler, Ecktürme und Schmuckelemente aus glasierten Ziegeln, Mosaiken und Sandsteinfiguren, während das Innere Platz für etwa 1.100 Personen bietet.
Das Gebäude wurde von 1892 bis 1894 von der Evangelischen Kirchen-Baugesellschaft errichtet und entstand in einer Zeit rasanten Bevölkerungswachstums in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg durchlief es eine Phase der Wiederherstellung und Umgestaltung, bevor es seine Rolle als Versammlungsort annahm.
Die Kirche war lange Zeit Treffpunkt für Menschen, die sich mit sozialen Themen auseinandersetzten und Veranstaltungen besuchten, die Gemeinschaft und offene Diskussionen förderten. Diese Rolle prägte das Gebäude als Ort, an dem Besucher verschiedene Perspektiven kennenlernten und sich mit lokalen Anliegen auseinandersetzten.
Die Kirche liegt an der Kreuzung von Samariterstraße und Bänschstraße und ist von verschiedenen Seiten zugänglich. Die Innenräume ermöglichen Besuchern, die Architektur in Ruhe zu betrachten und je nach Veranstaltung an Andachten oder öffentlichen Treffen teilzunehmen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gelände vorübergehend als Notfriedhof für Kriegsopfer, bevor es später in einen Spielplatz für Kinder umgewandelt wurde. Diese Umwandlung zeigt, wie sich die Stätte von einem Ort der Trauer zu einem Raum für Freude und Kinderfreude entwickelt hat.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.