Leipziger Platz, Öffentlicher Platz im Bezirk Mitte, Berlin, Deutschland.
Der Leipziger Platz ist ein achteckiger öffentlicher Platz im Zentrum Berlins in der Nähe des Potsdamer Platzes, der seit seiner Entstehung im achtzehnten Jahrhundert als wichtiger Treffpunkt für Einwohner und Besucher dient.
Der Platz wurde 1732 angelegt und 1814 zu Ehren der Völkerschlacht bei Leipzig benannt, beherbergte preußische Ministerien und große Kaufhäuser, bevor er im Zweiten Weltkrieg zerstört und nach der deutschen Wiedervereinigung wieder aufgebaut wurde.
Der Platz beherbergt heute diplomatische Vertretungen wie die kanadische Botschaft, öffentliche Kunstinstallationen und ein erhaltenes Fragment der Berliner Mauer und dient als Ort des Gedenkens und der Reflexion über die geteilte Geschichte der Stadt.
Der Leipziger Platz ist über die öffentlichen Verkehrsmittel durch nahegelegene U-Bahn- und Busstationen, einschließlich der Station Potsdamer Platz, gut erreichbar und bietet zahlreiche Geschäfte und Restaurants in der Umgebung für Besucher und Einheimische.
Während des Kalten Krieges lag der Platz im Niemandsland rund um die Berliner Mauer und wurde zum Symbol der Teilung der Stadt, bevor er nach der Wiedervereinigung zu einem modernen urbanen Zentrum umgestaltet wurde.
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