Basilika Vierzehnheiligen, Basilika minor in Bad Staffelstein, Deutschland
Die Basilika der Vierzehn Nothelfer erhebt sich über dem Tal der Main mit Sandsteinmauern und aufwendigen Rococo-Details, die der Architekt Johann Balthasar Neumann 1743 entworfen hat. Das Gebäude verbindet eine harmonische Kuppel mit reich verziertem Inneren und wird von einer hügeligen Landschaft umgeben.
Ein Hirte namens Hermann Leicht berichtete 1445 von einer Erscheinung von vierzehn Heiligen, was zur Errichtung einer ersten Kapelle an dieser Stelle führte. Das Gebäude, das heute steht, wurde später erbaut und entwickelte sich zu einem bedeutenden Wallfahrtsort in Franken.
Die vierzehn Heiligenfiguren am zentralen Altar verkörpern Schutzpatrone, die über Jahrhunderte von Pilgern um Hilfe bei Krankheiten und Lebensschwierigkeiten angerufen wurden. Diese Verehrung prägt bis heute das religiöse Leben an diesem Ort und zieht Menschen an, die um Fürbitte bitten.
Das Gebäude ist das ganze Jahr über für Besucher offen und liegt auf einem Hügel mit einem Parkplatz in der Nähe des Eingangs. Von hier aus können Pilger leicht Wanderungen durch die umgebende fränkische Landschaft beginnen.
Der Innenraum wurde so gestaltet, dass der zentrale Punkt der Verehrung räumlich vom Hauptaltar getrennt ist und die exakte Stelle der berichteten Erscheinung markiert. Diese ungewöhnliche Anordnung macht es möglich, den Ort der Vision physisch zu erleben.
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