Jannowitzbrücke, Spannbetonbrücke für Straßenverkehr in Berlin-Mitte, Deutschland.
Die Jannowitz-Brücke ist ein Spannbetonbau, der den Fluss Spree zwischen zwei wichtigen Straßen überquert und das Mitte-Viertel mit Friedrichshain-Kreuzberg verbindet. Die Konstruktion mit ihren schlanken Linien entstand als Ersatz für eine im Krieg zerstörte Vorgängerin.
Das Original wurde in den 1930er Jahren errichtet, dann aber während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Die heutige Brücke wurde 1954 als Betonneubau fertiggestellt und war Teil der Wiederaufbauphase, mit der Berlin seine Infrastruktur erneuerte.
Die Brücke trägt den Namen des Fabrikanten Christian August Jannowitz, dessen Familie lange Zeit das Viertel prägte. Die Benennung erinnert an die industrielle Geschichte, die das Gebiet rund um die Spree geprägt hat.
Die Brücke liegt direkt am Bahnhof Jannowitzbrücke und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Überquerung für Fußgänger, Radfahrer und Autos ist gut ausgeschildert und störungsfrei.
Das Bauwerk dient nicht nur als Straßenübergang, sondern auch als Anlegeplatz für Spree-Rundfahrtschiffe, die Touristen vom Fluss aus die Altstadt zeigen. Diese doppelte Nutzung macht es zu einem Treffpunkt zwischen dem Straßenverkehr und dem Wassertourismus.
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