Schicklerhaus, Neoklassizistisches Bürogebäude in Berlin-Mitte, Deutschland
Das Schicklerhaus ist ein neoklassizistisches Bürogebäude in Berlin-Mitte, das mit drei großen Innenhöfen und vier Lichtsäulen gestaltet wurde. Die Anlage kombiniert praktische Büroflächen mit einer durchdachten inneren Struktur, die eine gute Beleuchtung aller Räume ermöglicht.
Das Gebäude wurde 1910 von der Firma Hiller & Kuhlmann errichtet und war ursprünglich mit Ladengeschäften im Erdgeschoss und Büros in den oberen Etagen konzipiert. Diese Aufteilung war typisch für Berliner Geschäftshäuser jener Zeit.
Das Gebäude war lange Zeit ein Ort für politische Bildung und zog während der Weimarer Republik führende Denker an. Die Räume spiegeln die Geschichte einer Zeit wider, in der intellektuelle Austausch und Diskurs hier stattfanden.
Das Gebäude liegt in zentraler Lage, nur wenige Gehminuten von mehreren Bahnstationen entfernt, was Zugänglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut ermöglicht. Besucher sollten beachten, dass einige Bereiche möglicherweise nicht öffentlich zugänglich sind.
In den 1930er Jahren war das Haus Heimat einer Marxistischen Arbeiterschule, die als Lernort für soziale Ideen bekannt war. Dieses Kapitel der Gebäudegeschichte zeigt die politisch bewegte Zeit Berlins in jener Periode.
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