Bremmer Calmont, Weinberg und Kulturdenkmal in Bremm, Deutschland.
Der Bremmer Calmont ist ein Weinanbaugebiet zwischen Bremm und Ediger-Eller, das sich steil über das Moselthal erhebt und durch dunkle Schiefer- und Grauwackefelsen geprägt wird. Die Hanglage fordert eine besondere Struktur: schmale Terrassen mit Trockenmauern durchziehen den Hang und ermöglichen den Weinanbau auf diesem anspruchsvollen Gelände.
Der Weinbau an diesem Hang wird bereits in antiken Schriften erwähnt und reicht somit bis in die Antike zurück. Über die Mittelalter hinweg entwickelte sich der Ort zu einem der bedeutendsten Weinanbaugebiete der Region.
Der Ortsname bezieht sich auf die charakteristische Hanglage und die Tradition des Weinbaus, die hier seit Jahrhunderten das Leben der Menschen prägt. Heute zeigen sich die Rebflächen als Zeugnis handwerklicher Weinherstellung, wobei lokale Winzer nach überlieferten Verfahren arbeiten.
Der Zugang erfolgt über ausgewiesene Parkplätze in der Nähe der Bundesstraße 49, von wo aus Wanderwege zu den Rebflächen führen. Lokale Informationsstellen bieten Wegkarten und Tipps für die beste Begehungszeit, wenn die Bedingungen am sichersten sind.
Die Hanglage erreicht ein Gefälle, das diesen Ort zu einem der steilsten Weinanbaugebiete Europas macht. Die speziell angelegten Trockenmauern-Terrassen bilden ein arbeitsintensives System, das ohne Maschinen funktionieren muss und damit ein seltenes Beispiel für traditionelle Handarbeit bewahrt.
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