Botanischer Garten Halle, Botanischer Garten und Kulturdenkmal an der Martin-Luther-Universität in Halle, Deutschland.
Der Botanische Garten der Martin-Luther-Universität ist eine etwa 4,5 Hektar große Anlage mit geordneten Sammlungen von Orchideen, fleischfressenden Pflanzen, Bromelien und Gräsern aus verschiedenen Klimazonen. Die Pflanzen sind in unterschiedliche Bereiche eingeteilt, die zeigen, wie sie in der Natur zusammenhängen.
Der Garten entstand 1698, als Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg der neuen Universität einen Teil seines alten Heilkräutergartens schenkte. Aus dieser frühen medizinischen Sammlung entwickelte sich über die Jahrhunderte eine große wissenschaftliche Pflanzensammlung.
Der Garten trägt die Geschichte einer Universität in seinen Pflanzennamen und Sammlungen, die zeigen, wie Wissenschaftler hier Natur und Wissen verbunden haben. Die Besucher können sehen, wie verschiedene Pflanzengruppen nebeneinander angeordnet sind, um ihre Verwandtschaften zu zeigen.
Der Garten hat je nach Jahreszeit unterschiedliche Öffnungszeiten und ist am besten an Wochentagen oder bei gutem Wetter zu besuchen. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da man viel zu Fuß gehen wird und der Boden je nach Wetterlage unterschiedlich beschaffen ist.
Das Gelände beherbergt eine der weltweit größten Sammlungen von Zentralasien-Pflanzen außerhalb Russlands und der Mongolei, mit besonderem Schwerpunkt auf mongolische Arten. Diese seltene Spezialisierung macht den Ort für Botaniker und Pflanzenliebhaber aus aller Welt interessant.
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