Burg Dobin, Mittelalterliche Festung in Dobin am See, Deutschland.
Burg Dobin ist eine mittelalterliche Befestigung auf einer Halbinsel zwischen dem Döpe-See und dem Schwerin-See in Mecklenburg-Vorpommern. Die Anlage umfasst einen Hauptburg- und einen Vorburghügel mit erhalten gebliebenen Wallabschnitten, die das Gelände noch heute prägen.
Der slawische Fürst Niklot erbaute die Befestigung 1147 als Zufluchtsort und widerstand damit später einer dreimonatigen Belagerung durch dänische und sächsische Kreuzfahrer. Dies war einer der vielen Konflikte zwischen slawischen und deutschen Herrschaften in dieser Periode.
Der Ort trägt den Namen des Sees, an dem er liegt, und zeigt in seiner Lage zwischen zwei Gewässern die Bedeutung von Wasser für die frühe Besiedlung der Region.
Das Gelände ist frei zugänglich und kann über die Bundesstraße B106 erreicht werden, die von der Autobahn A20 aus gut zu erreichen ist. Parkmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Ortes, so dass die Anfahrt für Besucher unkompliziert ist.
Archäologische Grabungen seit 1999 unter der Leitung von Peter Ettel haben die genaue Struktur der Anlage freigelegt und zeigen, dass die Fortifikation drei Hektar umfasste. Diese wissenschaftlichen Arbeiten ermöglichten es, die slawische Besiedlung der Region besser zu verstehen.
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