Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, größtes spezialisiertes Krankenhaus der Bundeswehr
Das Bundeswehr-Zentralkrankenhaus Koblenz ist ein großes Krankenhaus mit 506 Betten und etwa 1500 Mitarbeitern, darunter Ärzte, Krankenschwestern und Apotheker. Die Einrichtung umfasst 19 verschiedene Fachabteilungen für Chirurgie, Augenheilkunde, Orthopädie, Kardiologie, Psychiatrie und viele weitere Fachbereiche.
Das Krankenhaus wurde 1957 gegründet, um medizinische Versorgung für Soldaten bereitzustellen, und basiert auf einer militärmedizinischen Tradition, die bis 1805 zurückreicht. Seit 1970 behandelt die Einrichtung auch Zivilpatienten und wurde 1987 zur Lehrkrankenhaus mit Verbindungen zu den Universitäten Mainz und Bonn.
Das Krankenhaus trägt den Namen des zentralen Platzes seiner Funktion in der Gesundheitsversorgung der Bundeswehr und wird heute von überwiegend zivilen Patienten genutzt. Die Einrichtung hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem Militär- und Zivilmedizin nebeneinander bestehen und beide Patientengruppen die gleiche Aufmerksamkeit erhalten.
Das Krankenhaus ist gut erreichbar mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln und verfügt über Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Die sauberen und organisierten Flure helfen Besuchern und Patienten, sich zurechtzufinden.
Das Krankenhaus betreibt einen eigenen Hubschrauberdienst namens Christoph 23, der verletzte Menschen von Notfällen direkt zur Einrichtung fliegt. Diese schnelle Rettungskapazität ist Teil eines größeren Rettungssystems, das mit Ambulanzen zusammenarbeitet, um Leben zu retten.
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