Burgruine Werdeck, Mittelalterliche Burgruine in Rot am See, Deutschland.
Die Burg Werdeck ist der Rest einer Spornburg auf einer 416 m ü. NN hohen Spornspitze über einer Nordschlinge der Brettach, etwa einen Kilometer westnordwestlich vom Gehöft Werdeck der Gemeinde Rot am See. Vermutlich handelte es sich um eine Turmburg mit Kellergewölbe, zum Teil umgeben von einem Ringwall; der Halsgraben und die Schildmauer sind noch erhalten.
Die Burg Werdeck wurde 1220 erstmals erwähnt und im 13. Jahrhundert auf einer 416 m ü. NN hohen Spornspitze über einer Nordschlinge der Brettach erbaut. Sie war im Besitz der Grafen von Lobenhausen und der Herren von Hohenlohe. Im 16. Jahrhundert war sie verfallen, 1797 wurde sie zerstört.
Der Name Werdeck stammt vom unterhalb gelegenen Gehöft Werdeck, das zur Gemeinde Rot am See gehört. Die Burg gehörte den Grafen von Lobenhausen und den Herren von Hohenlohe, deren Namen mit der mittelalterlichen Nutzung des Ortes verbunden sind. Heute sind der Halsgraben und die Schildmauer zu sehen, die erhaltenen Teile der Befestigung.
Die Ruinen sind über Waldwege zugänglich, die von Rot am See aus beginnen und durch die Waldlandschaft führen. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und genügend Zeit für den Spaziergang einzuplanen, da das Gelände uneben ist.
Der Name Werdeck geht wohl auf die Lage zurück: Die Spornspitze ragt über einer Nordschlinge der Brettach auf, etwa einen Kilometer westnordwestlich des Gehöfts Werdeck bei Rot am See. Erkennbar sind noch der über den Grat gezogene Halsgraben und die Schildmauer, die den Zugang sicherte.
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