Charlottensee, Kunstteich in Bad Iburg, Deutschland
Der Charlottensee ist ein kleiner Kunstteich im Kurpark von Bad Iburg, am Fuß des Burgbergs in Niedersachsen. Auf dem Wasser liegt seit 1992 eine kleine Insel, die von den Ufern aus gut zu sehen ist.
Der Charlottensee wurde 1932 und 1933 von Arbeitern des Reichsarbeitsdienstes angelegt, die das Gelände eines alten, versumpften Mühlenteiches umgestalteten. Die Mühle, die einst dort stand, wurde vom Fürstbischof errichtet und ist heute ein Gasthaus.
Im Winter, wenn das Wasser flach genug zufriert, nutzen viele Menschen den Charlottensee zum Schlittschuhlaufen. Im Sommer kann man auf dem See Boote ausleihen und auf dem Wasser treiben.
Der See liegt im Kurpark und ist von Spazierwegen umgeben, die leicht zu Fuß zu erkunden sind. Das Gelände ist flach und ohne Steigungen, was den Rundweg für viele Besucher angenehm macht.
Der See wurde nach Sophie Charlotte benannt, die 1668 im Schloss Iburg geboren wurde und später Königin in Preußen wurde. Der Weg, der früher am Ufer entlangführte und Rennbahn hieß, trägt heute den Namen Charlottenburger Ring.
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