Frankfurter Weihnachtsmarkt, Weihnachtsmarkt im Römerberg Viertel, Frankfurt, Deutschland
Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist ein saisonales Fest, das sich über mehrere Plätze in der Innenstadt verteilt, darunter Römerberg, Paulsplatz, Hauptwache und das Mainufer. Die verschiedenen Bereiche sind mit Holzständen, Lichterketten und festlichen Dekorationen gefüllt, die zusammen ein großes Netzwerk von Einkaufs- und Veranstaltungsräumen bilden.
Das Fest begann 1393, als Kaufleute die Erlaubnis erhielten, Winterversorgungen auf Frankfurts zentralem Platz zu verkaufen und damit einen der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands zu schaffen. Im Mittelalter fanden hier auch religiöse Mysterienspiele statt, die kommerzielle und religiöse Themen miteinander verbanden.
Der Markt trägt den Namen vom nahegelegenen Römerberg, dem historischen Zentrum Frankfurts, und die Besucher durchstreifen traditionell geschmückte Plätze, wo sich Einheimische und Touristen zu Glühwein und Lebkuchen treffen. Diese Orte sind während der Weihnachtszeit Treffpunkte für Nachbarn und Freunde, die gemeinsam das Fest feiern.
Der Markt ist über einen längeren Zeitraum geöffnet und bietet hunderte Stände mit Waren, Essen und Getränken, wo Besucher zu Fuß von einem Platz zum anderen spazieren können. Die Gegend ist fußgängerfreundlich, mit gedeckten Bereichen und Sitzplätzen, wo man sich ausruhen und Essen genießen kann.
Der Markt ist bekannt für regionale Süßigkeiten wie Brenten und Bethmännchen, kleine Marzipanplätzchen, die nirgendwo sonst in Deutschland gleich schmecken. Ebenso beliebt sind Quetschemännchen, kleine Figuren aus getrockneten Pflaumen und Nüssen, die nur hier erhältlich sind.
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