Liebfrauenkirche, Gotische Kirche in Altstadt, Frankfurt, Deutschland
Die Liebfrauenkirche steht im nördlichen Altstadtbereich Frankfurts und zeigt typische gotische Merkmale wie Spitzbögen und Rippengewölbe. Das dreischiffige Hallenkirchen-Layout bietet einen weiten, offenen Innenraum mit schlanken Säulen, die zum Altarbereich führen.
Der Bau der Kirche begann 1301 und entwickelte sich vom einer kleinen Kapelle zur dreischiffigen gotischen Hallenkirche, die 1344 unter Initiative der Familie Wanebach abgeschlossen wurde. Die bauliche Entwicklung über mehrere Jahrzehnte prägte das religiöse und städtische Leben Frankfurts nachhaltig.
Die Kirche dient seit Jahrhunderten als Gebetsort für die Bewohner der Innenstadt und wird heute von Kapuzinermönchen betreut, die hier religiöse Praktiken pflegen. Besucher können die lebendige Rolle des Ortes im Alltag der Gemeinde erleben.
Die Kirche ist täglich von früh morgens bis abends für Besucher geöffnet und ermöglicht ruhiges Erkunden des Innenraums. Besucher sollten respektvolle Kleidung tragen und beachten, dass während Gottesdienste möglicherweise Bereiche eingeschränkt sind.
Im Inneren der Kirche befindet sich eine moderne Orgel von Karl Göckel aus dem Jahr 2008, die romantische Stile deutscher und französischer Tradition verbindet. Das Instrument zeigt, wie historische Räume mit zeitgenössischer Musikkultur lebendig bleiben können.
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