Freudenhaus Hase, Kulturraum und Bordell in Gesundbrunnen, Berlin, Deutschland.
Das Freudenhaus Hase ist ein mehrstöckiges Gebäude in Gesundbrunnen, das regelmäßig Kunstausstellungen, Konzerte und Theater beherbergt. Es funktioniert zugleich als Arbeitsort für Sexarbeiter und als Kunstveranstaltungsort, der beide Aktivitäten unter einem Dach verbindet.
Das Haus eröffnete 1996 als Kunstveranstaltungsort und entwickelte sich 2005 zu Berlins erstem Freudenhaus mit freier Zugänglichkeit. Diese Umwandlung machte es zu einem Modell für die regulierte und offene Behandlung von Sexarbeit in der Stadt.
Der Ort hat seinen Namen von der historischen Bedeutung solcher Häuser in Berlin und prägt bis heute das kulturelle Leben des Viertels. Besucher erleben hier eine Mischung aus zeitgenössischer Kunst und einer offenen Einstellung gegenüber Sexarbeit, die in der Stadt tief verwurzelt ist.
Der Ort ist montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr und samstags von 12 bis 20 Uhr geöffnet und befindet sich in Gesundbrunnen. Besucher sollten beachten, dass der Ort regelmäßig Kunstveranstaltungen anbietet, deren Zeiten und Verfügbarkeit variieren können.
In 2006 inszenierte Regisseurin Annette Kuss das Stück 'Freudendienste' basierend auf Interviews mit Sexarbeiter*innen. Das Stück wurde von großen Mediennetzen wahrgenommen und zeigte, wie Kunstschaffen und Alltagserfahrungen an diesem Ort verflechtet sind.
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